Darunter versteht man Einziehungen des Brustkorbs ( Thorax).
Spannt das Zwerchfell sich an, zieht es beide Lungenflügel nach unten. Dadurch erweitert sich die Lunge.
Die Knochen bei einem Frühgeborenenthorax sind sehr weich, diese geben dann nach und verbiegen sich bei der Einatmung. Das Brustbein wird dabei eingezogen. Die Atemanstrengungen
sind aber nur bei "stärkeren" Frühchen sichtbar. Kleinere Frühchen haben gar nicht genug Kraft um Einziehungen des Thorax zu erzeugen.
Bei Größeren bzw. stärkeren Frühchen hört man bei der Ausatmung das sog. Stöhnen, welches durch die Engstellung der Stimmritze erzeugt wird.
Aber nicht nur durch verstärkte Atemanstrengungen sondern auch durch eine beschleunigte Atemfrequenz versucht ein Frühchen mit einer Lungenerkrankung den Gasaustausch zu verbessern.
Das offenhalten der Atemege bei der Ein- und Ausatmung ist eine komplizierte Leistung, die wegen der Unreife des Frühchens nicht richtig beherrscht wird.
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