Diese wird durch Beobachtung des Fütterverhaltens und des Stuhlgangs beurteilt.
Ist 2-4 Stunden nach Nahrungsgabe eine größere Menge Nahrung im Magen nachzuweisen(Magenrest) deutet dies auf eine verzögerte Entleerung des Magens in den Darm. Ist auch oft unterschiedlich
zwischen den Mahlzeiten.
Vorsicht ist geboten,wenn der Magenrest grünlich,rötlich oder schwarz gefärbt ist. Evtl.liegt ein Rückfluss von Galle vor oder eine Beimengung von Blut.
Stuhl sollte einmal täglich ausgeschieden werden. Farbe und Konsistenz des Stuhls können auch Aufschluß auf eine Krankheit geben.
Der Bauch eines Frühchens ist häufig vorgewölbt, weil ein fünftel des Körpergewichtes täglich an Nahrung aufgenommen wird.
Ist der Bauch jedoch gespannt,spiegelnd und evtl. bläulich oder grünlich verfärbt, kann das eine Darmerkrankung bedeuten.
Da bei Frühchen der Flüssigkeitshaushalt schwer zu regulieren ist, wird die tägliche Urinausscheidung gemessen (Pampers wird gewogen). So kann man die tägliche Flüssigkeitszufuhr genau
berücksichtigen.
Der Urin darf klar bis dunkelgelb sein. Rötlich gefärbter Urin enthält Blutbeimengungen. Hier sollte nach einer Blutungsquelle geforscht werden.
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