Beobachten von Krankheitssymtomen ist in der Frühgeborenenmedizin sehr wichtig. Auch Eltern,die ihr Kind oft besuchen,können Veränderungen an ihrem Kind bemerken. Sie sind eine
wertvolle Hilfe für Ärzte und Schwestern.
In der ersten Zeit fällt auf, das die Hautfarbe gelblich erscheint. Sie beruht auf eine Enzymunreife der Leber,die durch den Blutzerfall entstehenden gelben Farbstoff Bilirubin nicht schnell
genug abbauen kann. Ist der Wert überschritten, kommt das Kind unter die sog. Phototherapie. Sie unterstützt den Abbau des Bilirubins und er wird schneller ausgeschieden. Wenn das Bilirubin
nämlich zu stark ansteigt.könnte er im schlimmsten Fall ins Hirngewebe übertreten und dort eine Hirnschädigung verursachen.
Rosige Haut besagt Kreislauf und Atmung sind gesund.
Blasse bzw. anämische Haut bedeutet entweder eine Engstellung von Gefäßen oder Wassereinlagerung in den oberen Hautschichten wobei Hautgefäße verdrängt werden. Dieses deutet auf eine
Kreislaufstörung hin.
Oder der Gehalt an roten Blutkörperchen ist vermindert.
Blaue bzw. zyanotische Haut entsteht dann,wenn ein großer Anteil Blutfarbstoff keinen Sauerstoff trägt, sei es durch verminderte Sauerstoffaufnahme durch die Lunge
oder Herzfehler. Hiebei sind vorzugsweise die Hände und Füße bläulich und die Lippen rosig.
Bei einem Herzfehler oder einer Atemstörung färben sich die Lippen ebenfalls bläulich.
Gefährlich sind Blaufärbung und Blässe der Haut, da weder genügend Sauerstoff aufgenommen wird, noch sauerstoffarmes Blut ausreichend zirkuliert.
Einblutungen in der Haut können nur stecknadelkopf groß sein aber größere Körperflächen erfassen.
Die Farbe der Einblutungen ist dunkelrot bis schwarz.
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